{"id":176,"date":"2019-09-25T20:43:32","date_gmt":"2019-09-25T18:43:32","guid":{"rendered":"http:\/\/johannes-klier.de\/web\/?page_id=176"},"modified":"2022-02-28T20:30:56","modified_gmt":"2022-02-28T19:30:56","slug":"notenausgaben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/johannes-klier.de\/web\/notenausgaben\/","title":{"rendered":"Notenausgaben"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Notenausgaben \u2013 Eine Auswahl<\/h2>\n\n\n\n<p>Manuel de Falla<br>1876\u0096-1946<\/p>\n\n\n\n<p>\u0084Homenaje a Debussy\u0093 (1920) \u2013\u0096 Erstausgabe Urtext&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schott Music<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8230; en impecable edici\u00f3n de Schott. Es importante que esta edici\u00f3n quede depositada en el Archivo Manuel de Falla, y es muy importante como nueva visi\u00f3n de la obra.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8230; eine makellose Ausgabe von Schott. Es ist wichtig, dass diese Edition im Archivo Manuel de Falla niedergelegt wird, ist sie doch sehr wichtig als neue Sicht auf das Werk.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Elena Garc\u00eda de Paredes de Falla<br>Gro\u00dfnicht von Manuel de Falla und Direktorin der<br><em>Fundaci\u00f3n Archivo Manuel de Falla<\/em>, Granada<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><em>\u201eHomenaje a Debussy\u201c des andalusischen Komponisten Manuel de Falla gilt als eines der ersten Werke f\u00fcr Gitarre eines Nicht-Gitarristen im 20. Jahrhundert. Es entstand zwei Jahre nach dem Ableben des gro\u00dfen franz\u00f6sischen Impressionisten Claude Debussy im Jahr 1920 anl\u00e4sslich einer Sonderausgabe der Musikzeitschrift Revue Musicale, in der Essays und Kompositionen in Erinnerung an diesen zusammengefasst wurden. De Falla beteiligte sich daran mit einem Essay und einer Kleinkomposition f\u00fcr Gitarre mit dem Titel \u201eHomenaje a Debussy\u201c. Damit entsprach er gleichzeitig auch dem Wunsch seines Freundes Miguel Llobet, einem katalonischen Gitarristen. Llobet war es auch, der die Komposition einrichtete und einige \u00c4nderungen an der Vorlage vornahm, bevor sie in der Heftbeilage erstmals abgedruckt wurde.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wenige Jahre vor dem 100. Jubil\u00e4um im Jahr 2020 wurde das Originalautograph dieser einzigen Komposition f\u00fcr Gitarre im Archivo Manuel de Falla wiederentdeckt und konnte so endlich mit der Erstausgabe und verschiedenen weiteren Editionen abgeglichen werden. In der Serie Guitar Archive der Edition Schott erscheint nun, herausgegeben vom deutschen Gitarristen und Musikforscher Johannes Klier, eine Ausgabe, die dem Originalmanuskript des Komponisten folgt, inkl. pr\u00e4ziser Vortragsangaben, dynamischer Bezeichnungen, Klammern und B\u00f6gen. Die notentextlichen Ver\u00e4nderungen von Llobet wurden r\u00fcckgebaut und entsprechen wieder der Aufzeichnung des Komponisten. In der urtexttreuen, graphischen Darstellung fehlen allerdings konsequenterweise auch jegliche Angaben zu etwaigen Fingers\u00e4tzen f\u00fcr linke oder rechte Hand.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Im Vorwort liefert der Herausgeber eine interessante Kurzfassung der Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte. Wem das nicht reicht, kann auf seiner Homepage eine ausf\u00fchrliche und detaillierte Version davon finden, kostenlos zum Lesen oder Download.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nach der Wiederausgabe des \u201ePr\u00e9lude \u201aSilvius Leopold Weiss\u2019\u201c von Manuel Maria Ponce (2019) ist es Johannes Klier mit der f\u00fcr ihn typisch gr\u00fcndlichen Recherchearbeit gelungen, eine gitarrenhistorisch relevante Komposition aus dem Halbschatten zu holen, sauber belegt zu bereinigen und f\u00fcr nachfolgende Gitarristengenerationen in einer korrekten, der Idee des Komponisten entsprechenden Fassung verf\u00fcgbar zu machen. Daf\u00fcr kann man ihm dankbar sein. Es bleibt spannend, welcher Wiederausgabe er sich als n\u00e4chstes widmen wird.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Dennis Sch\u00fctze Blog<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Manuel Ponce<br>1882\u20131948<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e9lude \u201eSilvius Leopold Weiss\u201d (1931) \u2013 Erstausgabe<br>Eine Rekonstruktion von Johannes Klier<\/p>\n\n\n\n<p>Schott Music<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Herkunft dieses Pr\u00e9ludes gab Gitarristen mehrerer\nGenerationen R\u00e4tsel auf. Mit seiner historisch-kritischen Ausgabe bringt der\nM\u00fcnchner Gitarrist und Musikhistoriker Johannes Klier ein knappes Jahrhundert\nsp\u00e4ter Licht ins Dunkel.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Popul\u00e4r wurde das barock anmutende Pr\u00e9lude durch den\nspanischen Jahrhundertvirtuosen und Gitarrenf\u00f6rderer Andr\u00e9s Segovia, der es\njahrelang im Repertoire hatte und auf dem Album R\u00e9cital (1958) als Prelude in E\nMajor einspielte und verewigte. Zugeschrieben hatten er selbst und die\nPlattenfirma es dem deutschen Barocklautenisten Silvius Leopold Weiss, nur lie\u00df\nsich daf\u00fcr nie ein Beweis erbringen. In Segovias Editionsreihe\n\u201eGitarren-Archiv\u201c (Schott) wurde das St\u00fcck bedauerlicherweise nie\nver\u00f6ffentlicht. Im Laufe der Zeit wurde es unter Gitarristen jedoch so beliebt,\ndass im Jahr 1969 eine Notenausgabe mit der Transkription der Albumeinspielung,\nerstellt von Carl Van Feggelen, erschien. Eine zweite Transkription von Rafael\nAndia erschien 1982 unter dem Titel \u201eOuverture\u201c. Beide Ausgaben wurden wiederum\nS.L. Weiss zugeschrieben, aber es gab bereits Stimmen, die berechtigte Zweifel\nan dieser Angabe hatten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tats\u00e4chlich stammt das Pr\u00e9lude auch nicht von S.L. Weiss,\nsondern aus der Feder des mexikanischen Komponisten und Segovia-Freundes Manuel\nMaria Ponce (1882-1948). Die beiden hatten sich 1923 anl\u00e4sslich Segovias erster\nKonzertreise nach Mexiko kennengelernt, 1925 trafen sie sich in Paris wieder,\nwo Ponce zusammen mit seinen Kollegen Heitor Villa-Lobos und Joaquin Rodrigo\ndie Kompositionsklasse von Paul Dukas besuchte. Um das Jahr 1930, vermutlich\n1931, hat Ponce nachweislich das Pr\u00e9lude f\u00fcr Segovia komponiert, 1936 f\u00fcgte er\neine zweite Stimme f\u00fcr Cembalo hinzu. Das Originalmanuskript der Soloversion\nwurde bedauerlicherweise bei einem Feuer zerst\u00f6rt, \u00fcberliefert ist lediglich\ndas Manuskript der Duoversion und die Einspielung Segovias, die allerdings in\netlichen Passagen voneinander abweichen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Johannes Klier hat die au\u00dfergew\u00f6hnliche Entstehungs- und\nRezeptionsgeschichte des Pr\u00e9ludes nachgezeichnet und erkl\u00e4rt im Vorwort der\nAusgabe den formellen Aufbau, seine Architektur und die angewandte\nKompositionstechnik. Eine ausf\u00fchrliche Version seiner Recherche inkl.\nQuellenangaben findet man auf seiner Homepage: www.johannes-klier.de<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Hier \u00e4u\u00dfert er sich auch \u00fcber m\u00f6gliche Gr\u00fcnde f\u00fcr das\njahrzehntelange Versteckspiel. Segovia hatte angek\u00fcndigt, im zweiten Teil\nseiner Autobiographie die Dinge aufzukl\u00e4ren und Manuel Ponce als Komponisten\ndieses und anderer St\u00fccke zu benennen. Leider kam es dazu nicht mehr. Segovia\nverstarb 1987 im hohen Alter von 94 Jahren ohne sich je \u00f6ffentlich dazu\nge\u00e4u\u00dfert zu haben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die dreiseitige Notenausgabe ist eine Rekonstruktion, die\nder Urfassung m\u00f6glichst nah kommen soll. Quellen sind die Duo-Fassung und die\nSegovia-Einspielung, zudem auch J.S. Bachs Bearbeitungen seiner Solosuiten und\n-sonaten f\u00fcr Violine bzw. Cello. Die Ausgabe umfasst Angaben zur Dynamik,\nBindungen, jedoch keine Fingers\u00e4tze. Das ist einerseits nachvollziehbar, weil\naus historisch-kritischer Sicht korrekt. Allerdings w\u00e4re eine zus\u00e4tzliche mit\npraktikablen Fingers\u00e4tzen versehene Ausgabe kein gro\u00dfer drucktechnischer\nMehraufwand und f\u00fcr interessierte Gitarrenspieler von sehr hohem praktischem\nWert gewesen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Johannes Klier hat in m\u00fchevoller, musikwissenschaftlicher\nDetailarbeit die Provenienz des \u201ePr\u00e9ludes Silvius Leopold Weiss\u201c aufgekl\u00e4rt und\nmit der Neuausgabe einer neuen Generation von klassischen Gitarristen verf\u00fcgbar\ngemacht. Und auch wenn der ber\u00fchmte Lautenist S.L. Weiss selbst zur Entstehung\ndes Werkes keinen Beitrag geleistet hat, so tr\u00e4gt es am Ende nicht zu Unrecht\nseinen Namen. Nur eben nicht als Komponist, sondern im Titel, denn komponiert\nwurde es von Manuel M. Ponce. Quod erat demonstrandum.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Fazit: Ein gitarren-historischer Thriller mit Happy End.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Dennis Sch\u00fctze Blog<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Alonso Mudarra<br>Um 1510\u20131580&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Romanesca<br>Tiento y Fantas\u00eda<br>Gallarda<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrichshofen<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Melchior Neusidler<br>1531\u20131590<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgew\u00e4hlte Lautenwerke<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Denis Gaultier<br>1597\u20131672<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgew\u00e4hlte Lautenst\u00fccke<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eine der sch\u00f6nsten Quellen franz\u00f6sischer Lautenmusik im 17. Jahrhundert \u2026 ausgezeichnete Fingers\u00e4tze, ausf\u00fchrliches Vorwort des Bearbeiters<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Gitarre &amp; Laute, K\u00f6ln 5 \/ 1981<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Anonym<br>1616<\/p>\n\n\n\n<p>Altenglische Lautenduette<br>aus dem \u201eJane Pickering Lute Book\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Johann Sebastian Bach<br>1685\u20131750<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn dulci jubilo\u201c<br>Choralvorspiel BWV 751<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Enrique Granados<br>1867\u20131916<\/p>\n\n\n\n<p>2 Spanische T\u00e4nze aus op. 37<br>Villanesca &amp; Arabesca<br>f\u00fcr 2 Gitarren<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrichshofen<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Isa\u00e1c Alb\u00e9niz<br>1860\u20131909<\/p>\n\n\n\n<p>C\u00f3rdoba op. 232 Nr. 4<br>Mallorca op. 202<br>f\u00fcr 2 Gitarren<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrichshofen<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Johannes Klier<br>*1950<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche Volkslieder aus<br>F\u00fcnf Jahrhunderten&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ausgezeichnete Bearbeitungseinf\u00e4lle \u2026 erfreulich das lange Vorwort zur Geschichte und Auswahl der St\u00fccke\u2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Gitarre &amp; Laute, K\u00f6ln 2 \/ 1979<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Johannes Klier<br>*1950<\/p>\n\n\n\n<p>Aller Anfang ist leicht<br>(Das Melodiespiel)<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Johannes Klier<br>*1950<\/p>\n\n\n\n<p>Aller Anfang ist leicht<br>(Das 2stimmige Spiel)<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<p><em>Kleine St\u00fccke, die der Improvisation und dem spielerischen Element freien Raum lassen und die sicher geeignet sind, die Musizierfreude bei Anf\u00e4ngern zu wecken. Die Anfangstechnik am Instrument sowie Grundkenntnisse der Musiklehre werden in diesen St\u00fccken sinnvoll gefestigt, den einzelnen St\u00fccken sind kurze Hinweise auf technische und musikalische Absichten des Autors beigegeben. Das Heft ist schon nach wenigen Unterrichtsstunden neben einem Schulwerk verwendbar. F\u00fcr den Anfangsunterricht zu empfehlen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">NEUE MUSIKZEITUNG, Regensburg Dezember 1979<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Arnolt Schlick<br>1512<\/p>\n\n\n\n<p>Tabulaturen etlicher Lobgesang<br>und Lidlein<br>f\u00fcr Altblockfl\u00f6te und Gitarre<\/p>\n\n\n\n<p>Moeck<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Hans Gerle<br>1546<\/p>\n\n\n\n<p>Neun Lieds\u00e4tze<br>f\u00fcr Blockfl\u00f6ten- (Violen-) Quartett<br>und Laute (Gitarre)<\/p>\n\n\n\n<p>Moeck<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDas Blockfl\u00f6ten-Repertoire\u201c gl\u00e4nzt mit einer vorbildlichen Ausgabe von neun Lieds\u00e4tzen aus \u201eMusica Teutsch\u201c . Der Band enth\u00e4lt neben der Partitur mit unterlegtem Lautensatz sechs Stimmen (zwei Gamben-Stimmen extra) sowie ein eigenes Textblatt. Ein umfassendes Vorwort informiert ausf\u00fchrlich \u00fcber das kulturelle Leben und die Musizierpraxis im N\u00fcrnberg des 16. Jahrhunderts. Hans Gerle, der als Arrangeur der Gebrauchsmusik seiner Zeit t\u00e4tig war, hielt sich in den vierstimmigen S\u00e4tzen weitgehend an die vokalen Vorlagen, w\u00e4hrend der Lautensatz die kolorierte Fassung letzterer darstellt. Der Herausgeber nennt verschiedene Auff\u00fchrungsm\u00f6glichkeiten, u.a.: Blockfl\u00f6ten- oder Violenquartett mit und ohne Laute (Gitarre), Tenorstimme und Laute, gemischte Ensembles.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">TIBIA 4\/86 Celle<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die vorliegende Edition enth\u00e4lt neun Vokalintavolierungen f\u00fcr Violenquartett, die aus der Tabulatur \u00fcbertragen und mit der Lautenfassung derselben Vorlage unterlegt sind. Im Hinblick auf die Musizierpraxis des 16. Jahrhunderts sind diese Lieds\u00e4tze auch f\u00fcr das Blockfl\u00f6tenquartett geeignet. Die beiliegenden Liedtexte sind hilfreich f\u00fcr die Interpretation der St\u00fccke, die wegen ihres musikalischen Anspruchs f\u00fcr fortgeschrittenere Spieler zu empfehlen sind. Sehr informativ das ausf\u00fchrliche Vorwort von J. Klier.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Zeitschrift f\u00fcr Musikp\u00e4dagogik &#8211; ZfMP &#8211; Regensburg \u2013 November 1986<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Jacob van Eyck<br>um 1590\u20131657<\/p>\n\n\n\n<p>Variationen \u00fcber 2 Themen von John Dowland<br>f\u00fcr Tenorblockfl\u00f6te und Gitarre<\/p>\n\n\n\n<p>Moeck<\/p>\n\n\n\n<p><em>Repertoire-Bereicherungen<br>Es ist verwunderlich, da\u00df sich bisher noch nicht ein breiteres Publikum eines der zauberhaftesten Kapitel der Musikgeschichte angenommen hat: des \u201eGolden Age\u201c des Elisabethanischen England um 1600. Zwar ruft diese melancholische, behutsame, tr\u00f6stliche, den Intellekt wie das Gem\u00fct gleicherma\u00dfen ansprechende Musik im Konzertsaal bei den Zuh\u00f6rern immer tiefe Zustimmung hervor, doch scheint sie sich vorerst noch \u201eim Besitz einer gewissen Schicht von Insidern\u201c zu befinden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Deshalb ist es zu begr\u00fc\u00dfen, da\u00df Johannes Klier in der Reihe \u201eDas Blockfl\u00f6ten-Repertoire\u201c zwei Lieblingsmelodien jener Epoche in besonders reizvollem Gewande herausgibt. Die Weisen stammen vom Altmeister John Dowland, der eine von ihnen, die Pavaen Lachrymae, selbst f\u00fcr wert befand, sie zu verschiedenstem Gebrauch zu ver\u00f6ffentlichen: als f\u00fcnfstimmigen Instrumentalsatz mit Laute, als reinen Lautensatz, als Lied (Flow My Teares). Van Eyck hat sie in seinem ber\u00fchmten \u201eFluyten Lust-hof\u201c gleich in zwei verschiedenen Versionen diminuiert. Die vorliegende Ausgabe fa\u00dft nun beide Arbeiten zusammen und pr\u00e4sentiert van Eycks Fl\u00f6tenvariationen \u00fcber Dowlands Lachrymae mit der unterlegten Lautenstimme aus Dowlands Liedfassung. \u201eDieses Verfahren wird dadurch gerechtfertigt, da\u00df die Solovariation genau dem Melodieverlauf des Liedes folgt &#8230; So konnte der originale Lautensatz unver\u00e4ndert- jedoch mit Verzierungen ausgeschm\u00fcckt \u2013 \u00fcbernommen werden.\u201c (Hans-Martin Linde im Covertext seiner LP \u201eMusik f\u00fcr Fl\u00f6te und Laute\u201c, mit Konrad Ragossnig, Harmonia Mundi Nr. 2029376-9, die u. a. die erste Fassung der Lachrymae-Variationen in gleicher Instrumentalkombination enth\u00e4lt. Besprechung in TIBIA 2\/76). Unsere Notenausgabe bietet beide Variationen-Fassungen und dazu in gleicher Faktur van Eycks Variationen \u00fcber Dowlands Lied \u201eCome Again\u201c. Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt die sehr praktisch aufgemachte Edition (zwei Spielpartituren) die Originalquellen, n\u00e4mlich die beiden Lautenlieder komplett mit Text. Ein h\u00f6chst besitzenswertes Heft, selbst f\u00fcr jemanden, der momentan noch keinen Lautenisten zur Seite hat!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">TIBIA I \/ 82 Celle<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Robert de Vis\u00e9e<br>um 1660\u2013nach 1720<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Suiten<br>f\u00fcr Sopran- oder Altblockfl\u00f6te und Gitarre<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Humphrey Salter &amp; Robert Carr<br>1683 \/ 1686<\/p>\n\n\n\n<p>Divisions upon a ground<br>f\u00fcr Sopran- oder Altblockfl\u00f6te, Gitarre und Ba\u00dfinstrumente<\/p>\n\n\n\n<p>Moeck<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Mauro Giuliani<br>1781\u20131829<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4rsche der verb\u00fcndeten M\u00e4chte, 1814<br>f\u00fcr Querfl\u00f6te und Gitarre<\/p>\n\n\n\n<p>Ricordi<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Ludwig van Beethoven<br>1770\u20131827<\/p>\n\n\n\n<p>Potpourri aus seinen beliebtesten Werken<br>nach einer Ausgabe von 1817 von Anton Diabelli<br>f\u00fcr Fl\u00f6te (Violine) und Gitarre<\/p>\n\n\n\n<p>Universal Edition<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Johannes Klier<br>*1950<\/p>\n\n\n\n<p>INTI RAYMI<br>Suite nach peruanischen Motiven<br>f\u00fcr Fl\u00f6teninstrumente, Schlagwerk und Gitarre<\/p>\n\n\n\n<p>Moeck<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die vorliegende Suite, aus sieben kleinen T\u00e4nzen bestehend, entstand durch die Verarbeitung peruanischer Motive und Melodien, wie sie von den Inkas f\u00fcr das bedeutendste kultische Fest zu Ehren des Sonnengottes verwandt wurden. Die Besetzung wechselt von zwei Tenor- und einer Ba\u00dffl\u00f6te zu zwei Sopran-, einer Alt-, einer Tenor- und einer Ba\u00dffl\u00f6te und Schlagwerk zu Altfl\u00f6te mit Gitarrenbegleitung und anderen M\u00f6glichkeiten, wodurch das St\u00fcck an Farbigkeit und Abwechslung gewinnt. Einige St\u00fccke eignen sich gut f\u00fcr die Ensemblearbeit mit Sch\u00fclern aus der Mittelstufe.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Zeitschrift f\u00fcr Musikp\u00e4dagogik &#8211; ZfMP &#8211; Regensburg \u2013 November 1986&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Johannes Klier<br>* 1950<\/p>\n\n\n\n<p>AR-MOR<br>Suite nach bretonischen Motiven<br>f\u00fcr Sopran- und Altblockfl\u00f6te, Viola und Gitarre<\/p>\n\n\n\n<p>Moeck<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Notenausgaben \u2013 Eine Auswahl Manuel de Falla1876\u0096-1946 \u0084Homenaje a Debussy\u0093 (1920) \u2013\u0096 Erstausgabe Urtext&nbsp; Schott Music &#8230; en impecable edici\u00f3n de Schott. Es importante que esta edici\u00f3n quede depositada en el Archivo Manuel de Falla, y es muy importante como nueva visi\u00f3n de la obra.&nbsp; &#8230; eine makellose Ausgabe von Schott. 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