JOHANNES KLIER

Notenausgaben – Eine Auswahl

Manuel Ponce
1882–1948

Prélude „Silvius Leopold Weiss” (1931) – Erstausgabe
Eine Rekonstruktion von Johannes Klier

Schott Music


Alonso Mudarra
Um 1510–1580 

Romanesca
Tiento y Fantasía
Gallarda

Heinrichshofen


Melchior Neusidler
1531–1590

Ausgewählte Lautenwerke

Ricordi


Denis Gaultier
1597–1672

Ausgewählte Lautenstücke

Ricordi

Eine der schönsten Quellen französischer Lautenmusik im 17. Jahrhundert … ausgezeichnete Fingersätze, ausführliches Vorwort des Bearbeiters

(Gitarre & Laute, Köln 5 / 1981)


Anonym
1616

Altenglische Lautenduette
aus dem „Jane Pickering Lute Book“

Ricordi


Johann Sebastian Bach
1685–1750

„In dulci jubilo“
Choralvorspiel BWV 751

Ricordi


Enrique Granados
1867–1916

2 Spanische Tänze aus op. 37
Villanesca & Arabesca
für 2 Gitarren

Heinrichshofen


Isaác Albéniz
1860–1909

Córdoba op. 232 Nr. 4
Mallorca op. 202
für 2 Gitarren

Heinrichshofen


Johannes Klier
*1950

Deutsche Volkslieder aus
Fünf Jahrhunderten 

Ricordi

Ausgezeichnete Bearbeitungseinfälle … erfreulich das lange Vorwort zur Geschichte und Auswahl der Stücke…

(Gitarre & Laute, Köln 2 / 1979)


Johannes Klier
*1950

Aller Anfang ist leicht
(Das Melodiespiel)

Ricordi


Johannes Klier
*1950

Aller Anfang ist leicht
(Das 2stimmige Spiel)

Ricordi

Kleine Stücke, die der Improvisation und dem spielerischen Element freien Raum lassen und die sicher geeignet sind, die Musizierfreude bei Anfängern zu wecken. Die Anfangstechnik am Instrument sowie Grundkenntnisse der Musiklehre werden in diesen Stücken sinnvoll gefestigt, den einzelnen Stücken sind kurze Hinweise auf technische und musikalische Absichten des Autors beigegeben. Das Heft ist schon nach wenigen Unterrichtsstunden neben einem Schulwerk verwendbar. Für den Anfangsunterricht zu empfehlen.

NEUE MUSIKZEITUNG, Regensburg Dezember 1979


Arnolt Schlick
1512

Tabulaturen etlicher Lobgesang
und Lidlein
für Altblockflöte und Gitarre

Moeck


Hans Gerle
1546

Neun Liedsätze
für Blockflöten- (Violen-) Quartett
und Laute (Gitarre)

Moeck

„Das Blockflöten-Repertoire“ glänzt mit einer vorbildlichen Ausgabe von neun Liedsätzen aus „Musica Teutsch“ . Der Band enthält neben der Partitur mit unterlegtem Lautensatz sechs Stimmen (zwei Gamben-Stimmen extra) sowie ein eigenes Textblatt. Ein umfassendes Vorwort informiert ausführlich über das kulturelle Leben und die Musizierpraxis im Nürnberg des 16. Jahrhunderts. Hans Gerle, der als Arrangeur der Gebrauchsmusik seiner Zeit tätig war, hielt sich in den vierstimmigen Sätzen weitgehend an die vokalen Vorlagen, während der Lautensatz die kolorierte Fassung letzterer darstellt. Der Herausgeber nennt verschiedene Aufführungsmöglichkeiten, u.a.: Blockflöten- oder Violenquartett mit und ohne Laute (Gitarre), Tenorstimme und Laute, gemischte Ensembles.

TIBIA 4/86 Celle

Die vorliegende Edition enthält neun Vokalintavolierungen für Violenquartett, die aus der Tabulatur übertragen und mit der Lautenfassung derselben Vorlage unterlegt sind. Im Hinblick auf die Musizierpraxis des 16. Jahrhunderts sind diese Liedsätze auch für das Blockflötenquartett geeignet. Die beiliegenden Liedtexte sind hilfreich für die Interpretation der Stücke, die wegen ihres musikalischen Anspruchs für fortgeschrittenere Spieler zu empfehlen sind. Sehr informativ das ausführliche Vorwort von J. Klier.

Zeitschrift für Musikpädagogik – ZfMP – Regensburg – November 1986


Jacob van Eyck
um 1590–1657

Variationen über 2 Themen von John Dowland
für Tenorblockflöte und Gitarre

Moeck

Repertoire-Bereicherungen
Es ist verwunderlich, daß sich bisher noch nicht ein breiteres Publikum eines der zauberhaftesten Kapitel der Musikgeschichte angenommen hat: des „Golden Age“ des Elisabethanischen England um 1600. Zwar ruft diese melancholische, behutsame, tröstliche, den Intellekt wie das Gemüt gleichermaßen ansprechende Musik im Konzertsaal bei den Zuhörern immer tiefe Zustimmung hervor, doch scheint sie sich vorerst noch „im Besitz einer gewissen Schicht von Insidern“ zu befinden.

Deshalb ist es zu begrüßen, daß Johannes Klier in der Reihe „Das Blockflöten-Repertoire“ zwei Lieblingsmelodien jener Epoche in besonders reizvollem Gewande herausgibt. Die Weisen stammen vom Altmeister John Dowland, der eine von ihnen, die Pavaen Lachrymae, selbst für wert befand, sie zu verschiedenstem Gebrauch zu veröffentlichen: als fünfstimmigen Instrumentalsatz mit Laute, als reinen Lautensatz, als Lied (Flow My Teares). Van Eyck hat sie in seinem berühmten „Fluyten Lust-hof“ gleich in zwei verschiedenen Versionen diminuiert. Die vorliegende Ausgabe faßt nun beide Arbeiten zusammen und präsentiert van Eycks Flötenvariationen über Dowlands Lachrymae mit der unterlegten Lautenstimme aus Dowlands Liedfassung. „Dieses Verfahren wird dadurch gerechtfertigt, daß die Solovariation genau dem Melodieverlauf des Liedes folgt … So konnte der originale Lautensatz unverändert- jedoch mit Verzierungen ausgeschmückt – übernommen werden.“ (Hans-Martin Linde im Covertext seiner LP „Musik für Flöte und Laute“, mit Konrad Ragossnig, Harmonia Mundi Nr. 2029376-9, die u. a. die erste Fassung der Lachrymae-Variationen in gleicher Instrumentalkombination enthält. Besprechung in TIBIA 2/76). Unsere Notenausgabe bietet beide Variationen-Fassungen und dazu in gleicher Faktur van Eycks Variationen über Dowlands Lied „Come Again“. Darüber hinaus enthält die sehr praktisch aufgemachte Edition (zwei Spielpartituren) die Originalquellen, nämlich die beiden Lautenlieder komplett mit Text. Ein höchst besitzenswertes Heft, selbst für jemanden, der momentan noch keinen Lautenisten zur Seite hat!

TIBIA I / 82 Celle


Robert de Visée
um 1660–nach 1720

Drei Suiten
für Sopran- oder Altblockflöte und Gitarre

Ricordi


Humphrey Salter & Robert Carr
1683 / 1686

Divisions upon a ground
für Sopran- oder Altblockflöte, Gitarre und Baßinstrumente

Moeck


Mauro Giuliani
1781–1829

Märsche der verbündeten Mächte, 1814
für Querflöte und Gitarre

Ricordi


Ludwig van Beethoven
1770–1827

Potpourri aus seinen beliebtesten Werken
nach einer Ausgabe von 1817 von Anton Diabelli
für Flöte (Violine) und Gitarre

Universal Edition


Johannes Klier
*1950

INTI RAYMI
Suite nach peruanischen Motiven
für Flöteninstrumente, Schlagwerk und Gitarre

Moeck

Die vorliegende Suite, aus sieben kleinen Tänzen bestehend, entstand durch die Verarbeitung peruanischer Motive und Melodien, wie sie von den Inkas für das bedeutendste kultische Fest zu Ehren des Sonnengottes verwandt wurden. Die Besetzung wechselt von zwei Tenor- und einer Baßflöte zu zwei Sopran-, einer Alt-, einer Tenor- und einer Baßflöte und Schlagwerk zu Altflöte mit Gitarrenbegleitung und anderen Möglichkeiten, wodurch das Stück an Farbigkeit und Abwechslung gewinnt. Einige Stücke eignen sich gut für die Ensemblearbeit mit Schülern aus der Mittelstufe.

Zeitschrift für Musikpädagogik – ZfMP – Regensburg – November 1986 


Johannes Klier
* 1950

AR-MOR
Suite nach bretonischen Motiven
für Sopran- und Altblockflöte, Viola und Gitarre

Moeck